Wozu braucht man Gesichtserkennung?

Wozu braucht man Gesichtserkennung?

Seit 2008 werden immer mehr Digitalkameras mit einer Gesichtserkennung ausgestattet. Diese Technologie erkennt automatisch, dass es sich um Gesichter handelt, und passt die Einstellungen für eine optimale Bildqualität entsprechend an. Diese Fähigkeit ist für Laien ebenso interessant wie für professionelle Porträtfotografen. Dabei ist allerdings interessant, dass Gesichtserkennung nicht gleich Gesichtserkennung ist. Während einige Modelle nur einige Gesichter als solche identifizieren können, sind andere Kameras nicht nur in der Lage bis zu 32 Gesichter zu erkennen, sondern sogar selbst auszulösen. Im Test zeigen sich die Vorteile und Nachteile dieser Kameratechnologie.

Vorteile und Nachteile im Test

Zahlen belegen, dass in erster Linie eine oder mehrere Personen mit Digitalkameras aller unterschiedlichsten Größen fotografiert werden. Während die Grundeinstellungen, wie Schärfe und Belichtung, bereits bei einem Gesicht vorgenommen werden, erfolgt der Weißabgleich auf den erkannten Gesichtern. Neuere Varianten der Gesichtserkennung sind in der Lage Profile und Halbprofile zu erkennen. Es wird dem Fotografen die Möglichkeit eingeräumt, sich ausschließlich auf das Motiv beziehungsweise die Personen zu kümmern. Der Test zeigt, dass die einfache Gesichtserkennung nach einem einfachen Prinzip vorgenommen wird. Sobald zwei Punkte, ein Komma und ein Strich in einer ungefähr passenden Proportion vorzufinden ist, muss es sich um ein Gesicht handeln. Dies ist vor allem dann ärgerlich, wenn die Gesichtserkennung nicht ausgeschaltet werden kann. Bei einigen Kameramodellen ist dieses Programm mit dem Autofokus verknüpft, was ebenfalls problematisch sein kann.

Fazit aus dem Test

Grundlegend handelt es sich bei der Gesichtserkennung um eine gute Sache, die sowohl Einsteiger, wie auch Profis beim Fotografieren unterstützt. Je moderner das Programm, desto weniger Verwirrung kommt dabei auf, wenn es sich um kein Gesicht handelt. Sinnvoll ist, wie unser Test zeigt, wenn die Gesichtserkennung ausgeschaltet werden kann. Die Möglichkeiten dieser Grundtechnologien gehen weit auseinander und wirken sich mehr oder weniger auf die Bildqualität aus.

Bild: © Sandor Kacso – Fotolia.com




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