Fotografieren beim schlechten Wetter und bei Nacht

Fotografieren beim schlechten Wetter und bei Nacht

In der Fotografie wird weniger in Tageszeit, sondern in Belichtungssituationen unterschieden. Dabei muss bei einigen Kameras schnell festgestellt werden, dass diese nicht für Aufnahmen bei Nacht oder schlechtem Wetter geeignet sind. Ansonsten gilt, dass es kein schlechtes Wetter, sondern lediglich schlechte Kleidung gibt. Bei Regen oder Schnee ist jedoch auch an einen Kameraschutz zu denken. Ob im Test oder von Profis gemacht, die Bilder in besonderen Situationen hinterlassen einen besonderen Eindruck.

Möglichkeiten und Einstellungen im Test

Schöne und hochwertige Fotos bei dunklen Lichtverhältnissen gibt es meist nur, wenn die Einstellungen für Belichtung, Blitz und Ähnliches manuell vorgenommen werden. Die Erfahrungen zeigen, dass die Farbabstimmung meist nicht der Realität entspricht. Die Farbsättigung und Kontraste sind nicht nur eine Frage der Wahrnehmung, sondern auch des persönlichen Geschmacks. Im Test zeigte sich ebenfalls, dass die Aufnahmen stets im RAW Format erfolgen sollte, um die Nachbearbeitung bei Bedarf vornehmen zu können. Eine düstere Farbgebung bringt die Objektive in den Hintergrund, was durch einen Aufhellblitz rückgängig gemacht werden kann. Bei Regen wirkt sich die Verschlusszeit auf die Darstellung der Tropfen aus. Gegenstände, sie sich mit dem Wind bewegen, können mithilfe eines Stativs im Bild festgehalten werden. Zu empfehlen für eine gute Bildqualität und unverfälschte Aufnahmen ist die Streulichtblende auf dem Objektiv, die Regentropfen von der Linse fernhalten können.

Möglichkeiten in Test und Alltag

Die Schönheiten und die Schauspiele der Natur kommen meist bei einer schlechten Witterung zum Vorschein. Dies bedeutet ebenso Regen, wie die Sonne danach, Schnee, Nebel oder sogar ein Regenbogen, bringt die Natur zum Glänzen. Eine kurze oder gar bei Nacht eine lange Verschlusszeit hängt von der manuellen oder automatisch und nicht zuletzt von der Helligkeit im Freien ab. Fest steht nach unserem Test, dass ein Stativ das A und O bei diesen Aufnahmen ist.

Bild: © Tijana – Fotolia.com




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